PRESSEMITTEILUNG, MORD IN CORCELLES
EIN MANN TÖTET SEINE EX-FRAU UND IHRE ZWEI KLEINEN TÖCHTER
Welche Verbindung besteht zwischen dieser Tat und der psychiatrischen Behandlung?
Die Schweiz steht unter Schock nach dem schrecklichen Drama, das sich am 19. August in Corcelles im Kanton Neuenburg ereignet hat.
Presseberichten zufolge soll sich der Täter einer psychiatrischen Behandlung unterzogen haben. Medikamente sind die wichtigste Behandlungsmethode in der Psychiatrie.
Der CCHR liegen zahlreiche Berichte über Fälle von Gewalt oder Selbstmord vor von Personen, die sich in psychiatrischer Behandlung befanden oder befinden und Psychopharmaka einnahmen, bevor sie die Tat begingen. Unser Land ist diesbezüglich nicht verschont geblieben. Ein ähnlicher Fall hatte sich im September 2005 ereignet: „Ein Vater begeht das Unsägliche und stellt sich der Polizei. Er tötet zwei seiner Kinder (…). Er war gerade aus einem Aufenthalt in einer psychiatrischen Einrichtung entlassen worden“. Ein weiteres Beispiel im August 2022: Der Bürgermeister von Lauterbrunnen (BE) wurde von seiner Frau mit 58 Messerstichen erstochen. Vor der Tat hatte sie mehrere Monate in einer psychiatrischen Einrichtung verbracht.
Die Zeitschrift: „Psychiatrie sous la loupe“ der CCDH Romandie greift dieses Thema auf. Sie berichtet von sinnlosen Gewaltfällen, die sich in der Schweiz ereignet haben. Auch CCHR International hat einen Bericht veröffentlicht: „Psychiatric drugs: Create violence and suicide“.
Es wurden fast 409 Warnungen und Studien über die schwerwiegenden Auswirkungen von Psychopharmaka veröffentlicht, wie z. B. Angst, Unruhe, Blutstörungen, Halluzinationen, Feindseligkeit, psychotische Depression, tödliche Myokarditis, Herzinfarkt, Psychose, Diabetes, epileptische Anfälle und insbesondere Selbstmord, Gewalt und Tod.
Angesichts des Ernstes der Lage richtete CCDH Romandie ein Schreiben an den Staatsanwalt, um sicherzustellen, dass sich die Ermittlungen auch auf die Behandlung des Täters beziehen und sich somit auch gegen den/die Verantwortlichen für diese Behandlung richten.
Es handelt sich hierbei nicht um einen Einzelfall. Zu viele Leben wurden zerstört und es ist nicht hinnehmbar, dass die schwerwiegenden Auswirkungen bestimmter Medikamente kaum hinterfragt werden.
Es ist Zeit zu handeln!
Für weitere Informationen:
CCDH, 021-646-62-26, cchrlausanne@gmail.com
CCHR, 044-242-77-90, missbrauch@cchr.ch
CCHR Schweiz
Citizens Commission on Human Rights
Bürgerkommission für Menschenrechte
CCHR-Schweiz Postfach 1207 CH – 8026 Zürich
Tel : 044-242 77 90 Homepage: www.cchr.ch
Wer ist CCHR
CCHR ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die sich das Ziel gesetzt hat, kriminelle Handlungen und Verletzungen von Menschenrechten im Bereich der geistigen Gesundheit zu veröffentlichen und diese zu beenden. Es wurden mehrere Tausende individuelle Fälle von psychiatrischem Missbrauch dokumentiert, die aufzeigen, dass die psychiatrischen Praktiken tatsächlich Geisteskrankheit und Gewalt erzeugen.
CCHR ist die grösste international tätige Organisation, die die Psychiatrie überwacht, und hat hunderte von Büros in über 30 Ländern. Der Kommission gehören Ärzte und andere medizinische Spezialisten, Künstler, Rechtsanwälte und Repräsentanten der Menschenrechte an, die alle dank ihrer beruflichen Spezialisierungen beraten und Unterstützung geben.
Weitere Informationen unter: www.cchr.ch (Schweiz), www.cchr.org (International)
Rückfragen an Felix Altorfer, Präsident CCHR Schweiz